Seit fast zwei Jahren liegt hier ein Entwurf und schmort völlig unbeachtet vor sich hin. In Anbetracht dieses völlig frustrierenden Artikels in der SZ finde ich, ich könnte ihn ruhig mal veröffentlichen.
Seit fast zwei Jahren, arbeite ich (eigentlich Friseurmeisterin) im Callcenter eines großen deutschen Onlineunternehmens und muss auch mal Lob aussprechen. Die Anfangsbegeisterung hat sich etwas gelegt, natürlich ist der Job nicht ultra erfüllend und man wird nicht reich. Auf Dauer kann es auch monoton und langweilig sein, aber ich gehe trotzdem nicht wieder ins Handwerk zurück. Gründe gibt es dafür viele und einige hatte ich vor fast zwei Jahren notiert. (Ein ganz klein wenig habe ich inzwischen korrigiert.)
Was ich an meinem Arbeitgeber mag:
"Es gibt Getränke und Obst für alle. Völlig gratis.
Der Kaffee ist Fair Trade, das Obst bio.
Der Dienstplan wird von einem objektiven Programm mit Hilfe komplizierter mathematischer Formeln errechnet, das sich so gut es geht an die Wünsche der Arbeitnehmer hält und alle wirklich gleich behandelt. Zur Not gibt es auch eine Tauschbörse für Arbeitszeiten.
Die Leute sind freundlich und meistens gut drauf.
Niemand sagt, das haben wir schon immer so gemacht. Es dürfen immer Veränderungsvorschläge gemacht werden. (Das geht so weit, dass sich ständig etwas verändert. Meistens besser mit kurzfristigen Verschlimmbesserungen.)
Ich bekomme (wenn ich will) ein Firmenticket für die Öffis günstiger als ein Abo.
Auch Leuten 50+ wird eine Chance gegeben.
Die Einarbeitung dauert so lange wie sie dauert. Am Anfang gibts Welpenschutz.
Pausen werden verpflichtend genauso eingehalten wie Arbeitszeit.
Überstunden gibt es nur freiwillig. Muss man aufgrund eines Kundengespräches mal länger bleiben, kann dies aufgeschrieben werden. ansonsten fahre ich pünktlich um Feierabendzeit meinen Rechner runter.
Alles hat seine Ordnung. Man weiß genau, zu wem man gehen muss und bekommt so schnell wie möglich eine Lösung.
Sämtliche Arbeitnehmerschutzgesetze werden eingehalten.
Datenschutz ist das A und O.
Niemand steht mit der Peitsche hinter einem. Natürlich gibt es ein transparentes Ziel, was geschafft werden sollte und regelmäßige Qualibewertungen. Liegst du drunter, gibt es ein faires Gespräch, wie man helfen könnte und ein Side by Side Coaching mit Trainerin. Auch dies findet auf Augenhöhe statt.
Regelmäßige Meetings im Team sorgen für mehr Transparenz, Verbesserungsvorschläge und Auskotzmöglichkeit.
Ist ein Feiertag in der Woche, arbeite ich nur vier Tage.
Das Gehalt ist pünktlich drei Tage vorm Monatsende auf dem Konto und der Gehaltszettel im Briefkasten.
Und das beste? Ich krieg 40% auf Schuhe und anderes.
Im Handwerk ist man solche Verhältnisse nicht gewohnt. Dort herrscht Chaos was das Zeuch hält. Dort wird sich so gut es geht nicht an Arbeitnehmerschutzgesetze gehalten und alle Veränderungen/Verbesserungen dauern immer Jahre.
Von Friseurinnen wird verlangt, dass sie morgens eher kommen und vorbereiten, Kaffee kochen, AB abhören, aufbauen, evtl aufräumen und schon mal ne Maschine Wäsche anschmeißen und natürlich abends länger bleiben, bis alle blitzeblank und die Kasse (natürlich manuell) ausgerechnet ist. Dazu zählt unter Umständen auch das Putzen der riesigen Spiegel. Natürlich ist das keine Arbeitszeit. Als Arbeitszeit zählt nur die reine Öffnungszeit des Salons, abzüglich der Pause versteht sich. Und wenn du mal länger brauchst, weil du einen schwierigen Kunden hast. Pech.
Der Lohn ist niedrig und ab dem Monatszehnten wird vom Trinkgeld gelebt. Fällt dies weg, weil du krank bist? Pech. Für die Rente zählt es natürliuch auch nicht, geschweige denn Arbeitslosengeld oder Rente. (Da ich seit 2 Jahren raus bin, kann ich nicht beurteilen, inwiefern sich der Mindestlon geändert hat.)
Ergonomische Arbeitsplätze? Du kannst froh sein, wenn du einen Arbeitswagen zum Ablegen deines Werkzeugs zur Verfügung hast und ab und an einen Rollhocker benutzen kannst.
Apropro Werkzeug, so'ne Haarschneideschere kostet um die 150€, davon brauchst du mindestens zwei und die bringst du natürlich selbst mit.
Als Meisterin wirst du als Gesellin angestellt, weil eine Meisterin nicht benötigt wird.
Dazu kommt natürlich, dass du überall kleine Schnitthaare an dir hast, in den Klamotten, in den Schuhen, im Auge, in der Lunge und oft sogar in der Haut steckend. Dagegen sind die chemischen Substanzen, mit denen du hantierst, ein Witz.
Natürlich solltest du dich freuen, wenn du mal zum Seminar darfst. Das machst du natürlich an deinem freien Tag.
Sollte ein Feiertag auf deinen freien Tag fallen, Pech.
Das Gehalt lässt oft auf sich warten. Du kannst froh sein, wenn du es am 5. bekommst. immerhin zahlst du gern Rücklastschriftgebühren.
Du solltest immer motiviert sein und natürlich auch an besonderen Veranstaltungen wie Messen, Feiern und Fotosessions auch mal an deinen freien Tagen unbezahlt helfen."
Natürlich werde ich auch diesen Job nicht bis an mein Lebensende machen, da er mich auf Dauer unterfordert, aber vorerst bleibe ich dort, denn mein Vertrag wurde inzwischen entfristet und ich laufe dort nicht Gefahr (wieder) einen Burnout zu bekommen.
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Dienstag, 10. März 2015
Sonntag, 4. Januar 2015
Was ich so in letzter Zeit gemacht habe...
Das alte Jahr ist um und es regnet allerorten Jahresrückblicke. Ich will eigentlich gar nicht so weit zurück. Mein Jahr verlief gefühlt latent ereignislos. Aber da ich jetzt schon mal dabei bin, schreibe ich die Höhepunkte des Jahres auf.
Die AnNäherung, organisiert von Mamamachtsachen, Drehumdiebolzeningenieur und Alle Wünsche werden wahr war ein absolutes Sahnestück von Nähkränzchen. Sowas habe ich noch nicht erlebt und ich bin voller Vorfreude auf Teil 2 in zwei Wochen. Ein Wochenende mit an die 40 Frauen mit Nähmaschinen und Zubehör, mit tollen Projekten und ganz viel Nähnerdflausch. Obwohl wir Berlinerinnen gesegnet sind mit viel Nähnerdbesuch und gemeinsamen Marktrunden, durfte ich hier doch noch einige tolle Bloggerinnen kennenlernen, die mir bis dato entgangen sind. <3
Apropro Nähnerdflausch, ein Wort, dass Frau Siebenhundertsachen ins Leben gerufen hat, um die Erfahrungen aus ihrem Wichtel-Sew-Along "Stoffwechsel" im Nachhinein zu beschreiben. Auch ich habe teilgenommen und es ebenso empfunden. Wieviel Liebe und Respekt so eine community vereinen kann, ich schätze, da können sich einige Gemeinschaften eine Scheibe von abschneiden. Beide Sew Alongs, im Frühjahr und im Herbst, haben mir sehr viel Spaß gemacht. Besonders aber der zweite, bei dem ich Siebenhundertsachen bei den Vorbereitungen ein bisschen unterstützt habe, hat mir freundschaftlich gesehen noch mehr gebracht. <3
Ein anderer Höhepunkt war meine neue Nähmaschine, die ich mir im Frühjahr durch einen unerwarteten Geldsegen gönnen konnte. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Janomé und begeistert von den vielen verschiedenen Füßchen, die ich bisher habe. <3
Ganz baff war ich über die rege Teilnahme an meinem ersten eigenen Sew Along. Gemeinschaftlich haben wir Badeklamotten für uns genäht. Das war toll und hat mir zu einem gern getragenen Bikini verholfen.
Was Ende 2012 begann und 2013 weiterging, wurde 2014 weiter fortgeführt. Die Begeisterung über unsere Vernetzung hält an und brachte mir viele tolle Begegnungen und Internetfreundschaften. Ich nähte meine erste Unterhose, meinen ersten Bikini, meinen ersten Wintermantel und mein erstes Kostüm. Das hat mich unglaublich viel weiter gebracht. Nichts kann mich mehr aufhalten. Ich bin jetzt soweit, dass ich sagen kann, mir fällt kein Kleidungsstück mehr ein, dass ich mir nicht zutrauen würde selbst zu nähen. Toll. Für 2015 ist geplant, Schnitte selbst herzustellen und keine Kaufschnitte mehr zu benötigen. Da freue ich mich sehr drauf.
Beruflich und persönlich ist 2014 nicht viel passiert, da darf man gespannt sein, was 2015 so kommt.
Kommen wir jetzt zu dem Grund, warum, ich seit dem 07.12.2014 nicht mehr gebloggt habe. Ich erwähnte bereits, dass wir umgezogen sind. Wir dachten uns, ach komm, wir machen Doppelmiete, dann haben wir schön viel Zeit und nicht so'n Stress. Pustekuchen. Der ganze Dezember war ein einziger Stress.
Zusätzlich zur normalen Arbeit haben wir die neue Wohnung gemalert, ein Bett gebaut, vor dem eigentlichen Umzug einige gebrauchte Möbel quer durch Berlin geschleift, mein neues Nähzimmerchen eingerichtet und haufenweise Kisten hergeschleppt, den Umzug mit fetter Erkältung mit sehr wenig Helfern (die ich alle angesteckt habe. Sorry!!!) gemeistert und die alte Wohnung gemalert. Dazu kam der Weihnachtsterror, da ich im letzten Moment noch die geplanten Geschenke genäht habe und wir wieder Family-Hopping betrieben haben. Puh. Aber jetzt ist es geschafft. Weihnachten und Silvester sind vorbei und der Ex-Vermieter hat uns die Wohnung auch abgenommen. Jetzt haben wir wieder mehr Zeit.
Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Chrissy, die trotz laufenden Geburtstagspartyvorbereitungen den Vormittag mit Möbelschleppen verbracht hat. Danke!
So, und nun die Beweisfotos.
Teil 1: Wir bauen ein Bett.
Am Bett wird noch vorn ein Brett als Verkleidung und rechts ein Vorhang angebracht und rechts und links neben dem Bett kommt über die volle Länge eine Ablage, die dann mit der Wand abschließt.
Teil 2. Das Nähzimmer
Teil 3.: Weihnachtsgeschenke
Leider habe ich die anderen Geschenke vergessen zu fotografieren. Schade.
Jetzt wird es ruhiger und ich kann wieder durchatmen, auch wenn in nächster Zeit einiges ansteht. Aber wenigstens haben wir jetzt keine Deadline mehr.
Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr mit wenig Stress, voller Gesundheit, viel Liebe und ganz vielen tollen Projekten.
Die AnNäherung, organisiert von Mamamachtsachen, Drehumdiebolzeningenieur und Alle Wünsche werden wahr war ein absolutes Sahnestück von Nähkränzchen. Sowas habe ich noch nicht erlebt und ich bin voller Vorfreude auf Teil 2 in zwei Wochen. Ein Wochenende mit an die 40 Frauen mit Nähmaschinen und Zubehör, mit tollen Projekten und ganz viel Nähnerdflausch. Obwohl wir Berlinerinnen gesegnet sind mit viel Nähnerdbesuch und gemeinsamen Marktrunden, durfte ich hier doch noch einige tolle Bloggerinnen kennenlernen, die mir bis dato entgangen sind. <3
Apropro Nähnerdflausch, ein Wort, dass Frau Siebenhundertsachen ins Leben gerufen hat, um die Erfahrungen aus ihrem Wichtel-Sew-Along "Stoffwechsel" im Nachhinein zu beschreiben. Auch ich habe teilgenommen und es ebenso empfunden. Wieviel Liebe und Respekt so eine community vereinen kann, ich schätze, da können sich einige Gemeinschaften eine Scheibe von abschneiden. Beide Sew Alongs, im Frühjahr und im Herbst, haben mir sehr viel Spaß gemacht. Besonders aber der zweite, bei dem ich Siebenhundertsachen bei den Vorbereitungen ein bisschen unterstützt habe, hat mir freundschaftlich gesehen noch mehr gebracht. <3
Ein anderer Höhepunkt war meine neue Nähmaschine, die ich mir im Frühjahr durch einen unerwarteten Geldsegen gönnen konnte. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Janomé und begeistert von den vielen verschiedenen Füßchen, die ich bisher habe. <3
Ganz baff war ich über die rege Teilnahme an meinem ersten eigenen Sew Along. Gemeinschaftlich haben wir Badeklamotten für uns genäht. Das war toll und hat mir zu einem gern getragenen Bikini verholfen.
Was Ende 2012 begann und 2013 weiterging, wurde 2014 weiter fortgeführt. Die Begeisterung über unsere Vernetzung hält an und brachte mir viele tolle Begegnungen und Internetfreundschaften. Ich nähte meine erste Unterhose, meinen ersten Bikini, meinen ersten Wintermantel und mein erstes Kostüm. Das hat mich unglaublich viel weiter gebracht. Nichts kann mich mehr aufhalten. Ich bin jetzt soweit, dass ich sagen kann, mir fällt kein Kleidungsstück mehr ein, dass ich mir nicht zutrauen würde selbst zu nähen. Toll. Für 2015 ist geplant, Schnitte selbst herzustellen und keine Kaufschnitte mehr zu benötigen. Da freue ich mich sehr drauf.
Beruflich und persönlich ist 2014 nicht viel passiert, da darf man gespannt sein, was 2015 so kommt.
Kommen wir jetzt zu dem Grund, warum, ich seit dem 07.12.2014 nicht mehr gebloggt habe. Ich erwähnte bereits, dass wir umgezogen sind. Wir dachten uns, ach komm, wir machen Doppelmiete, dann haben wir schön viel Zeit und nicht so'n Stress. Pustekuchen. Der ganze Dezember war ein einziger Stress.
Zusätzlich zur normalen Arbeit haben wir die neue Wohnung gemalert, ein Bett gebaut, vor dem eigentlichen Umzug einige gebrauchte Möbel quer durch Berlin geschleift, mein neues Nähzimmerchen eingerichtet und haufenweise Kisten hergeschleppt, den Umzug mit fetter Erkältung mit sehr wenig Helfern (die ich alle angesteckt habe. Sorry!!!) gemeistert und die alte Wohnung gemalert. Dazu kam der Weihnachtsterror, da ich im letzten Moment noch die geplanten Geschenke genäht habe und wir wieder Family-Hopping betrieben haben. Puh. Aber jetzt ist es geschafft. Weihnachten und Silvester sind vorbei und der Ex-Vermieter hat uns die Wohnung auch abgenommen. Jetzt haben wir wieder mehr Zeit.
Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Chrissy, die trotz laufenden Geburtstagspartyvorbereitungen den Vormittag mit Möbelschleppen verbracht hat. Danke!
So, und nun die Beweisfotos.
Teil 1: Wir bauen ein Bett.
| Zuerst stütze man den Querbalken. |
| Es ging darum, das Bett so stabil zu bauen, dass die Wände so wenig wie möglich belastet werden. |
| Dazu müssen die Stützbalken natürlich auf Maß geschnitten werden. |
| So ist das Ganze schon stabil, erhält aber zur Sicherheit noch vorn Stützen. |
| Ein Balken in der Mitte hätte als Stütze gereicht, aber dort wird eine von zwei Kommoden stehen. |
| Ein stabiles "Lattenrost" |
| Derzeit sieht es so aus. |
Teil 2. Das Nähzimmer
| Neue alte Möbel für mein Nähzimmerchen |
| Noch nicht ganz fertiges Nähzimmer nach erstem Gebrauch |
Teil 3.: Weihnachtsgeschenke
| Baby-Jacken-Einsatz für die Schwägerin |
| Jackeneinsatz von innen |
| Der Kater hat sich inzwischen weitestgehend eingelebt. |
Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr mit wenig Stress, voller Gesundheit, viel Liebe und ganz vielen tollen Projekten.
Dienstag, 5. August 2014
Hello again - eine Beichte
Ich melde mich nach einiger Zeit aus der Versenkung wieder. Leider lag es nicht am Urlaub. Ich muss euch etwas beichten.
Nach mehreren Jahren Verachtung und obwohl ich das nach wie vor nicht gut heißen kann, war ich am Samstag, den 26.07.2014 bei Mc Donalds und habe dort zwei Burger für mich gekauft. Ich weiß selbst nicht, was mich dazu getrieben hat. Ich muss wohl vor Hunger meine Vernunft und Überzeugung irgendwo verlegt haben.
Jedenfalls gab es nun zwei Burger für mich. Einer davon war ein McChicken.
Der McChicken schmeckte wirklich scheiße, aber da ich nun seit mehreren Jahren nicht mehr dort war, dachte ich, die haben halt die Rezeptur verändert. Mein Freund bestätigte mir die Änderung ohne meinen Burger zu kosten. Die allgemeine Pappigkeit des Brötchens und Geschmacklosigkeit der Beilagen ist ja nix neues, aber ich dachte, hey, das arme Hühnchen soll ja nicht umsonst gestorben sein und habe den Burger vollständig runtergewürgt. Lebensmittel wegschmeißen finde ich generell doof und gerade, wenn dafür ein Tier sein Leben geopfert hat, kann ich das gar nicht gutheißen, aber in dem Fall hätte ich wirklich eine Ausnahme machen sollen, denn ich wurde direkt dafür bestraft.
TAM TAM TAAAH *
Die Strafe hatte einen Namen: Salmonellen.
So lag ich dann 10 Tage flach. Kann ich keinem empfehlen.
Generell rate ich von einem Besuch in dem Etablissement ab. Aus diversen Gründen, die ihr wahrscheinlich alle kennt und mehr oder weniger wahrhaben wollt. Aber schreibt es euch hinter die Ohren:
* Entschuldigung, neben unserem Klo auf der Waschmaschine liegt das Känguruh Manifest.
**wenn euch eure Gesundheit oder Tierschutz oder die Umwelt oder der Regenwald oder Geschmack wichtig ist.
Nach mehreren Jahren Verachtung und obwohl ich das nach wie vor nicht gut heißen kann, war ich am Samstag, den 26.07.2014 bei Mc Donalds und habe dort zwei Burger für mich gekauft. Ich weiß selbst nicht, was mich dazu getrieben hat. Ich muss wohl vor Hunger meine Vernunft und Überzeugung irgendwo verlegt haben.
Jedenfalls gab es nun zwei Burger für mich. Einer davon war ein McChicken.
Der McChicken schmeckte wirklich scheiße, aber da ich nun seit mehreren Jahren nicht mehr dort war, dachte ich, die haben halt die Rezeptur verändert. Mein Freund bestätigte mir die Änderung ohne meinen Burger zu kosten. Die allgemeine Pappigkeit des Brötchens und Geschmacklosigkeit der Beilagen ist ja nix neues, aber ich dachte, hey, das arme Hühnchen soll ja nicht umsonst gestorben sein und habe den Burger vollständig runtergewürgt. Lebensmittel wegschmeißen finde ich generell doof und gerade, wenn dafür ein Tier sein Leben geopfert hat, kann ich das gar nicht gutheißen, aber in dem Fall hätte ich wirklich eine Ausnahme machen sollen, denn ich wurde direkt dafür bestraft.
TAM TAM TAAAH *
Die Strafe hatte einen Namen: Salmonellen.
So lag ich dann 10 Tage flach. Kann ich keinem empfehlen.
Generell rate ich von einem Besuch in dem Etablissement ab. Aus diversen Gründen, die ihr wahrscheinlich alle kennt und mehr oder weniger wahrhaben wollt. Aber schreibt es euch hinter die Ohren:
GEHT NICHT ZU McDONALDS! **
* Entschuldigung, neben unserem Klo auf der Waschmaschine liegt das Känguruh Manifest.
**wenn euch eure Gesundheit oder Tierschutz oder die Umwelt oder der Regenwald oder Geschmack wichtig ist.
Nachtrag:
Inzwischen hat sich aus den Ergebnissen der Laboruntersuchung ergeben, dass es sich nicht um Salmonellen sondern um das allseits beliebte E.coli Bakterium handelte. Das macht die Sache natürlich nicht besser. Aus das ist ein Keim, der über Lebensmittel übertragen wird. Und auch der, da bin ich 100% sicher, kam mit dem McChicken. Mir wurde mitgeteilt, dass sich das Gesundheitsamt bei mir melden wird. Ich muss mich somit nicht selbst darum kümmern. Bin gespannt. Sollten sich noch mehr Menschen melden, wird der Laden mit Sicherheit erst mal gründlich untersucht.Mittwoch, 9. Juli 2014
Heimaturlaub - Ich packe meinen Koffer und sonstige Urlaubsvorbereitungen (MMM #40)
Ich hatte den Post schon in petto und weil es so schön zum Thema passt, veröffentliche ich ihn heute zum MMM. Heute zeigt Catherine nämliche, wie sie ihren Koffer für Süditalien packt.
Geboren und aufgewachsen bin ich, wie einige schon wissen, nicht in Berlin und auch nicht in Bielefeld, sondern im schönen alten Sauerland. Üblicherweise bin ich nur im Winter dort, einmal zum Familienweihnachten und einmal zum Winterurlaub für Arme. Die Skigebiete im Sauerland sind in Restdeutschland weitgehend unbekannt, manche kennen vielleicht den Sauerlandstern als beliebtes Ziel von Kegeltouren oder Junggesellenabschieden. Willingen ist quasi die Reeperbahn für Arme und das Hotel eine ganz fürchterliche Bumsbude, aber in den Niederlanden ist das Sauerland für seine Skigebiete wahrscheinlich weitaus bekannter. Alle Skiverleihe sind z.B. auf Niederländisch ausgezeichnet.
Im Sommer bin ich so gut wie nie dort. Da ich eine Aversion gegen die Dorfbewohner habe, würde ich trotz der landschaftlichen Schönheit nie wieder freiwillig dort hinziehen und komme nur her, wenn etwas ist. Geburtstage, Beerdigungen oder so etwas. Diesmal bin ich gefahren, um meinen Eltern beim Entrümpeln zu helfen. Gleich 14 Tage habe ich geplant.
Für euch habe ich mein Gepäck fotografiert. Bis auf die meiste Unterwäsche und Strümpfe habe ich fast alles selbst gemacht. Nur das 70er Jahre Kleid (oben) wurde damals von meiner Omi gekauft. Ich habe nur den Reißverschluss erneuert und hatte somit wenigstens die Finger dran.
Vier Kleider, ein Unterkleid, ein Rock, zwei Strickjacken, ein kurzärmeliger Pulli, zwei Blusen und ein Bikini.
Hier Bilder von den meisten Me Made Sachen in angezogen:
Meinen Nähplatz habe ich noch aufgeräumt, damit mein Freund es schön hat, wenn ich nicht da bin. Darüber hat er sich sehr gefreut.
Große Strickpläne für die Zeit. Schaffe ich. Bestimmt.
Am Donnerstag Nachmittag u, 15 Uhr bin ich losgefahren. Am Nikolassee habe ich eine Mitfahrerin eingesammelt. Auf der A100 gab es dann das erste Mal Stau. Von Köpenick bis Potsdam habe ich 2,5 Stunden gebraucht. Auf der A 10 gab es erneut stockenden Verkehr, aber das war noch recht harmlos. Kurz vor Hannover bei Lehrte gab es dann erneut Stau, dann aber richtig. Drei Stunden haben wir auf der A2 geparkt, ohne auch nur einen Meter vorwärts zu kommen. Wer hätte gedacht, dass ich trotz selber fahren auf der Fahrt zum Stricken komme?
Jedenfalls war ich froh, dass ich zusätzlich zu den laufenden Strickprojekten noch die graue Cotton Merino und mein Nadelsortiment mitgenommen habe, denn ich habe meine mehr als nette Mitfahrerin spontan gefragt, ob sie Lust hat Stricken zu lernen. Letztlich war sie dann so infiziert, dass sie gar nicht mehr aufhören wollte und wir fanden es fast schade, als es im Dunkeln endlich weiter ging.
Ab Hannover ging es dann zum Glück zügig voran. So habe ich für 500km 10,5 Stunden gebraucht. Das übertrifft die Himmelfahrt an vorletztem Weihnachten, als es so schlimm geschneit und gefroren hatte, um nochmal locker drei Stunden.
Ich war soo froh, dass meine Mitfahrerin so toll war. So waren wir beide wenig genervt und hatten sogar fast ein bisschen Spaß.
Hiermit sende ich euch ausgeschlafene und entspannte Grüße aus dem Sauerland!
Geboren und aufgewachsen bin ich, wie einige schon wissen, nicht in Berlin und auch nicht in Bielefeld, sondern im schönen alten Sauerland. Üblicherweise bin ich nur im Winter dort, einmal zum Familienweihnachten und einmal zum Winterurlaub für Arme. Die Skigebiete im Sauerland sind in Restdeutschland weitgehend unbekannt, manche kennen vielleicht den Sauerlandstern als beliebtes Ziel von Kegeltouren oder Junggesellenabschieden. Willingen ist quasi die Reeperbahn für Arme und das Hotel eine ganz fürchterliche Bumsbude, aber in den Niederlanden ist das Sauerland für seine Skigebiete wahrscheinlich weitaus bekannter. Alle Skiverleihe sind z.B. auf Niederländisch ausgezeichnet.
Im Sommer bin ich so gut wie nie dort. Da ich eine Aversion gegen die Dorfbewohner habe, würde ich trotz der landschaftlichen Schönheit nie wieder freiwillig dort hinziehen und komme nur her, wenn etwas ist. Geburtstage, Beerdigungen oder so etwas. Diesmal bin ich gefahren, um meinen Eltern beim Entrümpeln zu helfen. Gleich 14 Tage habe ich geplant.
Für euch habe ich mein Gepäck fotografiert. Bis auf die meiste Unterwäsche und Strümpfe habe ich fast alles selbst gemacht. Nur das 70er Jahre Kleid (oben) wurde damals von meiner Omi gekauft. Ich habe nur den Reißverschluss erneuert und hatte somit wenigstens die Finger dran.
Vier Kleider, ein Unterkleid, ein Rock, zwei Strickjacken, ein kurzärmeliger Pulli, zwei Blusen und ein Bikini.
Hier Bilder von den meisten Me Made Sachen in angezogen:
Meinen Nähplatz habe ich noch aufgeräumt, damit mein Freund es schön hat, wenn ich nicht da bin. Darüber hat er sich sehr gefreut.
Große Strickpläne für die Zeit. Schaffe ich. Bestimmt.
Jedenfalls war ich froh, dass ich zusätzlich zu den laufenden Strickprojekten noch die graue Cotton Merino und mein Nadelsortiment mitgenommen habe, denn ich habe meine mehr als nette Mitfahrerin spontan gefragt, ob sie Lust hat Stricken zu lernen. Letztlich war sie dann so infiziert, dass sie gar nicht mehr aufhören wollte und wir fanden es fast schade, als es im Dunkeln endlich weiter ging.
Ab Hannover ging es dann zum Glück zügig voran. So habe ich für 500km 10,5 Stunden gebraucht. Das übertrifft die Himmelfahrt an vorletztem Weihnachten, als es so schlimm geschneit und gefroren hatte, um nochmal locker drei Stunden.
Ich war soo froh, dass meine Mitfahrerin so toll war. So waren wir beide wenig genervt und hatten sogar fast ein bisschen Spaß.
Hiermit sende ich euch ausgeschlafene und entspannte Grüße aus dem Sauerland!
Dienstag, 31. Dezember 2013
Winke winke 2013!
Obwohl ich mich immer darüber lustig mache, dass Weihnachten immer so plötzlich kommt und alle Adventssonntage live erlebt habe, hat es mich dieses Jahr irgendwie auch kalt erwischt. Ich weiß gar nicht so genau warum, aber plötzlich war schon ein Tag vor Heiligabend. Ich habe es nicht einmal geschafft, mich für die vielen vielen tollen Kommentare zu meinem Weihnachtskleid zu bedanken, geschweige denn mir die anderen Weihnachtskleider anzuschauen oder gute Weihnachtswünsche zu verfassen.
Nagut, ich gebe zu, es handelt sich wie in den meisten Fällen um eine Prioritätensetzung. Da fallen manchmal Dinge hinten runter, die man eigentlich gern mag, weil man z.B. nach der Arbeit noch einmal quer durch Berlin fährt, um Rindfleisch für das Weihnachtsessen zu besorgen oder die Geschenke am liebsten selbst bastelt. Ist ja auch nicht so, dass ich das nicht gern gemacht hätte.
Also jetzt nochmal in groß: Vielen lieben Dank für eure lieben Kommentare zu meinen Weihnachtskleidern. Ich habe sie beide an den Weihnachtstagen getragen und mich sehr wohl gefühlt. Auch das Essen passte rein.
Da ich Fotos gemacht habe von meinem Me-Made Weihnachten, will ich sie nicht vorenthalten.
Als erstes die von meiner Mutter gewünschte Mütze. Mein Fall ist die Wolle nicht, aber meiner Mutter gefiel sie wie erwartet richtig gut. Die passenden Stulpen werde ich aber nachliefern.
Für meine Schwester habe ich einen Jutebeutel genäht. Ich muss zugeben, dass ich nicht begabt bin für Patchwork, aber ich probiere es wahrscheinlich immer wieder. Der Beutel ist jedenfalls richtig stabil. Leider wurde meiner Schwester vor kurzem in Rom das Portemoine, das ich ihr letztes Jahr schenkte, gestohlen. Ich habe ihr direkt versprochen, ihr ein neues zu nähen. Vielleicht ein Projekt für Bielefeld? Träfe sich gut, da ich ja auch bei ihr übernachten werde.
Für meine Schwägerin habe ich ein (haha) Patchwork-Kissen genäht. Ich glaube, es gefiel ihr und meinem zukünftigen Schwager.
Die Mütze, die ich meiner Schwiegermutter strickte, ist leider nicht fotografiert worden. Vielleicht hole ich das noch nach. Da wir uns nicht gesehen haben über die Feiertage, ist das Geschenk auch noch hier.
(Nicht dass ihr denkt, das war alles, aber die gakauften Geschenke brauche ich ja nicht zu fotografieren ;-) )
Mein gekochtes Essen für Heiligabend hat allen gut geschmeckt. Das habe ich natürlich auch fotografiert.
Hinterm Haus knallt es die ganze Zeit, während ich tippe und die Katzen haben sich auch schon verkrochen. Ich werde mich jetzt noch ein wenig aufhübschen, bevor ich mich zur Feier begebe.Kartoffelsalat und Getränke stehen schon bereit.
Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes Jahr 2014. Lasst es krachen!
Nagut, ich gebe zu, es handelt sich wie in den meisten Fällen um eine Prioritätensetzung. Da fallen manchmal Dinge hinten runter, die man eigentlich gern mag, weil man z.B. nach der Arbeit noch einmal quer durch Berlin fährt, um Rindfleisch für das Weihnachtsessen zu besorgen oder die Geschenke am liebsten selbst bastelt. Ist ja auch nicht so, dass ich das nicht gern gemacht hätte.
Also jetzt nochmal in groß: Vielen lieben Dank für eure lieben Kommentare zu meinen Weihnachtskleidern. Ich habe sie beide an den Weihnachtstagen getragen und mich sehr wohl gefühlt. Auch das Essen passte rein.
Da ich Fotos gemacht habe von meinem Me-Made Weihnachten, will ich sie nicht vorenthalten.
Als erstes die von meiner Mutter gewünschte Mütze. Mein Fall ist die Wolle nicht, aber meiner Mutter gefiel sie wie erwartet richtig gut. Die passenden Stulpen werde ich aber nachliefern.
Für meine Schwester habe ich einen Jutebeutel genäht. Ich muss zugeben, dass ich nicht begabt bin für Patchwork, aber ich probiere es wahrscheinlich immer wieder. Der Beutel ist jedenfalls richtig stabil. Leider wurde meiner Schwester vor kurzem in Rom das Portemoine, das ich ihr letztes Jahr schenkte, gestohlen. Ich habe ihr direkt versprochen, ihr ein neues zu nähen. Vielleicht ein Projekt für Bielefeld? Träfe sich gut, da ich ja auch bei ihr übernachten werde.
Die Mütze, die ich meiner Schwiegermutter strickte, ist leider nicht fotografiert worden. Vielleicht hole ich das noch nach. Da wir uns nicht gesehen haben über die Feiertage, ist das Geschenk auch noch hier.
(Nicht dass ihr denkt, das war alles, aber die gakauften Geschenke brauche ich ja nicht zu fotografieren ;-) )
Mein gekochtes Essen für Heiligabend hat allen gut geschmeckt. Das habe ich natürlich auch fotografiert.
Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes Jahr 2014. Lasst es krachen!
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Ich wurde getaggt
Letzte Woche bei meinem Me Made Mittwoch Post bekam ich einen netten Kommentar von Sy Bille von DasBüroFürSchöneDinge. "Du wurdest getaggt."
Ich musste erstmal nachschauen, was das bedeutet. Dieses Internet Ding hat ja immer wieder seine eigene Sprache. Im Endeffekt ist es ein Kettenbrief, nur dass jede/r sich nach Beantwortung der Fragen selbst neue ausdenken soll.
"Hier kommen meine Fragen an euch, kurz erklärt worum es geht:
Beantworte die Fragen.
Denke dir selbst zehn Fragen aus
Suche dir kleine Blogs mit weniger als 200 Lesern und tagge sie
Erzähle es den Bloggern
Zurücktaggen gilt nicht!"
Ok, dann mal los. Hier sind Sy Billes Fragen und meine Antworten:
1. Wo kaufst du deine Materialien?
Da ich nicht viel Geld zur Verfügung habe, kaufe ich meine Stoffe gern und hauptsächlich auf dem Maybachufer Markt. Dort gibt es viele gute Stoffe für wenig Geld und aber auch viel Ramsch und Plastik. Manchmal kaufe ich dort auch Kurzwaren. Die nahtverdeckten Reißverschlüsse dort sind leider nicht zu empfehlen.
Ich kaufe auch viel bei Ebay, z.B. Kurzwaren bei Jajasio oder anderen Anbietern oder auch Wolle von unterschiedlichen Anbietern. Auch Millionen von Knöpfen kann man dort finden.
Ein Knopfparadies ist natürlich der Nähkontor. Hier gibt es auch tolle Borten und hochwertige Stoffe. Wenn ich mehr Geld hätte, würde ich viel öfter dort kaufen, da Nina und ihre Partnerin das verdient haben.
Schnittmuster nehme ich meist aus der Burda, da mir Einzelschnitte zu teuer sind, aber ich habe entschlossen, wenn ich mal was Schönes brauche, kaufe ich die bei Constance, weil die nett ist und kürzlich ihren Onlineshop eröffnet hat. Er heißt Santa Lucia Patterns.
2. Hast du ein Liebligskleidungsstück ( Foto)?
Hmm, hmm, ich weiß gerade gar nicht. Ich schätze, mein liebstes ist immer das nächste. Eventuell meine Miette, da sie gemütlich und super zu kombinieren ist.
3. Kino oder Nähabend?
Kino, Nähen kann ich ja ständig.
4.Wieviel Kleidung braucht die Frau wirklich?
Das ist so eine Sache mit dem Brauchen. Realistisch gesehen brauche ich Kleidung, damit mir warm genug ist. Das wäre dann nicht viel. Das würde alles in einen kleinen Koffer passen.
Für mein Wohlbefinden brauche ich aber mindestens einen Schrank voll. Ich will ja kombinieren und öfter mal was anderes anziehen. Da brauche ich auch für jedes Kleid eine passende Strumpfhose und Strickjacke und Schuhe. Da kommt schon einiges zusammen. Dann noch Röcke und Blusen, Pullis und Hosen. Jedoch ist es wichtig, ab und an mal auszumisten und sich von Ballast zu befreien, damit die Seele nicht erdrückt wird.
5.Trägst du deine Werke mit Stolz, oder denkst du manchmal "selbstgenähter Fummel"?
Kommt beides vor, jedoch mit mehr Erfahrung und Übung und Können wird der erste Fall häufiger. Es kommt aber auch vor, dass ich weder das eine noch das andere denke und es einfach nur Kleidung ist.
6.Hast du Nähen gelernt? Wie, wann und wo war das?
Mein Opa war Herrenschneider und hat meiner Mutter einiges gezeigt und meine Mutter mir. Jedoch waren das nur Basics. Meine Mutter ist da sehr pragmatisch und faul und näht hauptsächlich einfachere Sachen. Alles weitere habe ich mir selbst mit Hilfe des Internets beigebracht. Ähnlich verhält es sich mit dem Stricken. Von der einen Oma lernte ich schon als Kind den Anschlag und die rechten Maschen und von der anderen die linken. Ich habe nie einen Kurs gemacht.
Seiten im Netz, die wirklich sehr empfehlenswert sind, sind das virtuelle Nähstudio von Husqvarna und der Blog oder der Youtube Channel von Nadelspiel.com.
7. Zukunftsperspektive: entwickelt sich der DIY Trend weiter oder wird er bald abgelöst?
Ganz ehrlich? Ist mir vollkommen egal. Ich habe das schon gemacht bevor es trendy war und werde es auch weiter machen. Generell bin ich für mehr Nachhaltigkeit, aber da eh nicht alle Nähen und Stricken, um dem kapitalistischen Konsumterror zu entgehen, spielt der DIY Trend nicht wirklich eine Rolle. Auch bei diesem Hobby gibt es Konsumterror und Überfluss.
8.Benähst du auch deine Freunde und Kinder; tragen diese die Sachen auch?
Selten, da ich da recht egoistisch bin. Klar schenke ich hin und wieder gern etwas Selbstgemachtes und das wird meines Wissens auch gern verwendet, aber da ich keine Kleidung kaufe, mir aber immer wieder etwas einfällt, das ich "dringend brauche", nutze ich die Zeit hauptsächlich für mich.
Wenn ich mal Kinder habe, werde ich die natürlich auch benähen, aber hauptsächlich werde ich die Second Hand einkleiden, habe ich beschlossen.
9.Wodurch lässt du dich inspirieren? Blogs? Zeitschriften?
Hauptsächlich durch Blogs. Ich stöbere auch hin und wieder in Online shops, um mir dort Inspiration zu holen.
10.Wenn du in deinen Kleiderschrank schaust: ist es eher geringelt, schwarz, bunt oder geblümt?
Früher war´s mal mehr geringelt, heute mehr geblümt. Ich tendiere aber auch wieder mehr zu gestreift.
Meine Fragen und an wen ich sie stelle, werde ich mir in den kommenden Tagen ausdenken.
Ich musste erstmal nachschauen, was das bedeutet. Dieses Internet Ding hat ja immer wieder seine eigene Sprache. Im Endeffekt ist es ein Kettenbrief, nur dass jede/r sich nach Beantwortung der Fragen selbst neue ausdenken soll.
"Hier kommen meine Fragen an euch, kurz erklärt worum es geht:
Beantworte die Fragen.
Denke dir selbst zehn Fragen aus
Suche dir kleine Blogs mit weniger als 200 Lesern und tagge sie
Erzähle es den Bloggern
Zurücktaggen gilt nicht!"
Ok, dann mal los. Hier sind Sy Billes Fragen und meine Antworten:
1. Wo kaufst du deine Materialien?
Da ich nicht viel Geld zur Verfügung habe, kaufe ich meine Stoffe gern und hauptsächlich auf dem Maybachufer Markt. Dort gibt es viele gute Stoffe für wenig Geld und aber auch viel Ramsch und Plastik. Manchmal kaufe ich dort auch Kurzwaren. Die nahtverdeckten Reißverschlüsse dort sind leider nicht zu empfehlen.
Ich kaufe auch viel bei Ebay, z.B. Kurzwaren bei Jajasio oder anderen Anbietern oder auch Wolle von unterschiedlichen Anbietern. Auch Millionen von Knöpfen kann man dort finden.
Ein Knopfparadies ist natürlich der Nähkontor. Hier gibt es auch tolle Borten und hochwertige Stoffe. Wenn ich mehr Geld hätte, würde ich viel öfter dort kaufen, da Nina und ihre Partnerin das verdient haben.
Schnittmuster nehme ich meist aus der Burda, da mir Einzelschnitte zu teuer sind, aber ich habe entschlossen, wenn ich mal was Schönes brauche, kaufe ich die bei Constance, weil die nett ist und kürzlich ihren Onlineshop eröffnet hat. Er heißt Santa Lucia Patterns.
2. Hast du ein Liebligskleidungsstück ( Foto)?
Hmm, hmm, ich weiß gerade gar nicht. Ich schätze, mein liebstes ist immer das nächste. Eventuell meine Miette, da sie gemütlich und super zu kombinieren ist.
3. Kino oder Nähabend?
Kino, Nähen kann ich ja ständig.
4.Wieviel Kleidung braucht die Frau wirklich?
Das ist so eine Sache mit dem Brauchen. Realistisch gesehen brauche ich Kleidung, damit mir warm genug ist. Das wäre dann nicht viel. Das würde alles in einen kleinen Koffer passen.
Für mein Wohlbefinden brauche ich aber mindestens einen Schrank voll. Ich will ja kombinieren und öfter mal was anderes anziehen. Da brauche ich auch für jedes Kleid eine passende Strumpfhose und Strickjacke und Schuhe. Da kommt schon einiges zusammen. Dann noch Röcke und Blusen, Pullis und Hosen. Jedoch ist es wichtig, ab und an mal auszumisten und sich von Ballast zu befreien, damit die Seele nicht erdrückt wird.
5.Trägst du deine Werke mit Stolz, oder denkst du manchmal "selbstgenähter Fummel"?
Kommt beides vor, jedoch mit mehr Erfahrung und Übung und Können wird der erste Fall häufiger. Es kommt aber auch vor, dass ich weder das eine noch das andere denke und es einfach nur Kleidung ist.
6.Hast du Nähen gelernt? Wie, wann und wo war das?
Mein Opa war Herrenschneider und hat meiner Mutter einiges gezeigt und meine Mutter mir. Jedoch waren das nur Basics. Meine Mutter ist da sehr pragmatisch und faul und näht hauptsächlich einfachere Sachen. Alles weitere habe ich mir selbst mit Hilfe des Internets beigebracht. Ähnlich verhält es sich mit dem Stricken. Von der einen Oma lernte ich schon als Kind den Anschlag und die rechten Maschen und von der anderen die linken. Ich habe nie einen Kurs gemacht.
Seiten im Netz, die wirklich sehr empfehlenswert sind, sind das virtuelle Nähstudio von Husqvarna und der Blog oder der Youtube Channel von Nadelspiel.com.
7. Zukunftsperspektive: entwickelt sich der DIY Trend weiter oder wird er bald abgelöst?
Ganz ehrlich? Ist mir vollkommen egal. Ich habe das schon gemacht bevor es trendy war und werde es auch weiter machen. Generell bin ich für mehr Nachhaltigkeit, aber da eh nicht alle Nähen und Stricken, um dem kapitalistischen Konsumterror zu entgehen, spielt der DIY Trend nicht wirklich eine Rolle. Auch bei diesem Hobby gibt es Konsumterror und Überfluss.
8.Benähst du auch deine Freunde und Kinder; tragen diese die Sachen auch?
Selten, da ich da recht egoistisch bin. Klar schenke ich hin und wieder gern etwas Selbstgemachtes und das wird meines Wissens auch gern verwendet, aber da ich keine Kleidung kaufe, mir aber immer wieder etwas einfällt, das ich "dringend brauche", nutze ich die Zeit hauptsächlich für mich.
Wenn ich mal Kinder habe, werde ich die natürlich auch benähen, aber hauptsächlich werde ich die Second Hand einkleiden, habe ich beschlossen.
9.Wodurch lässt du dich inspirieren? Blogs? Zeitschriften?
Hauptsächlich durch Blogs. Ich stöbere auch hin und wieder in Online shops, um mir dort Inspiration zu holen.
10.Wenn du in deinen Kleiderschrank schaust: ist es eher geringelt, schwarz, bunt oder geblümt?
Früher war´s mal mehr geringelt, heute mehr geblümt. Ich tendiere aber auch wieder mehr zu gestreift.
Meine Fragen und an wen ich sie stelle, werde ich mir in den kommenden Tagen ausdenken.
Dienstag, 3. September 2013
Elysium - Meine Filmkritik
Gestern Abend habe ich mir mit meinem Freund zusammen "Elysium" im Kino angesehen. Ich mag Action und Science Fiction Filme gern auf großer Leinwand schauen. Da gibt dieser Film auch gut was her, explodierende Roboter, in die Luft fliegende Autos oder sogar splatter-artig explodierende Körperteile, schöne Bilder, guter Sound und tolle Effekte, alles schön anzuschauen und unterhaltsam, aber...
Vorsicht Spoiler! Ab hier bitte nur lesen, wenn ihr a) den Film schon gesehen habt oder b) ihn eh nicht sehen wollt.
Was mich so nervt ist, dass Hollywood-Filme immer gleiche Muster haben:
Durchtrainierter Held, der zwar auf der richtigen Seite kämpft, aber moralisch nicht ganz einwandfrei ist, aber durch seinen Heldentod die Menschheit rettet- Check
Bösewicht mit bösen Absichten und fiesem Charakter, was er mit Vergewaltigungsandrohungen so richtig deutlich macht, der Marionette eines noch durchtriebeneren Bösewichtes ist und sich dann aber gegen diesen wendet- Check
Schöne Frau, vom Held begehrt, die ihn medizinisch versorgt, dann entführt wird und damit die Durchtriebenheit des Bösewichts deutlich macht, sonst keine Aufgabe- Check
Interessante Weltgestaltung als Hintergrundgeschichte, die aber leider nicht sehr tiefgründig ist- Check
Diverse sympathische oder unsympathische Nebenfiguren, durch deren Tod Emotionen bei den Protagonisten (und Zuschauern) ausgelöst werden- Check
Mindestens einer, der erst zweifelhaft rüberkommt und dann aber dem Held bei der Verwirklichung der Heldentat entscheidend hilft- Check
Da ich momentan mein Umfeld immer kritischer betrachte und mir dadurch das Ausmaß des uns umgebenden Sexismus und auch Rassismus immer mehr auffällt, kann ich mich auch bei einem entspannten Kinoabend nicht ganz davon frei machen. Auf dem Heimweg stellten wir folgende Klischees fest:
Alle Hauptfiguren sind weiß.
Die Frau auf Heldenseite ist schmückendes Beiwerk, für die medizinische Versorgung zuständig und trägt die ganze Zeit ihr Kind durch die Gegend. Sie ist guten Charakters und kämpft einzig und allein für das Überleben ihrer Tochter. Durch ihre Entführung und fiese Anmache durch den Schurken soll dessen schlechter Charakter zur Schau gestellt und dem Helden eine Reaktion entlockt werden. Sie wird als Eigentum des Helden dargestellt, das es zu beschützen gilt.
Der Held ist natürlich ein weißer Mann, nicht ganz unzweifelhaft, aber am Ende tut er das Richtige. Der allseits bekannte amerikanische Held, der für das Gute sogar sein Leben opfert.
Nebenfiguren dürfen auch mal nicht-weiß sein, aber sterben sowieso meistens. Der Präsident darf jetzt auch mal nicht-weiß sein, aber nur, wenn er eine Nebenrolle spielt.
Die Reichen sind böse, alle, immer. Ihr Ziel ist die Unterdrückung aller, die nicht reich sind. Außerdem haben sie oft eine Zwangsstörung und einen Hang zu steriler Einrichtung.
Ja, und dann gibt es noch Jodie Foster, die die Schurkenchefin auf Seite der Reichen spielt. Hier kann ich nicht meckern. Abgesehen vom Hang zu Etui-Kostümen und hohen Schuhen ist mir an ihr nichts aufgefallen, worüber ich meckern kann. Vielleicht höchstens, dass Frauen auf Schurkenseite oft kurze blondierte Haare haben und ein wenig maskulin wirken, da eine Frau ja nur Chef werden kann, wenn sie nicht zu weiblich wirkt. Aber wenigstens ist sie die Strippenzieherin, die einzig nach ihren Motiven handelt und die anderen Bösen rumkommandiert. Man könnte hier höchstens argumentieren, dass wieder die Frau als das Böse betrachtet wird, von wegen Eva und Erbsünde und so, aber ganz ehrlich, da ist es mir doch lieber, wenn das Böse weiblich ist, als wenn das Weibliche gar nicht vor kommt.
Vorsicht Spoiler! Ab hier bitte nur lesen, wenn ihr a) den Film schon gesehen habt oder b) ihn eh nicht sehen wollt.
Was mich so nervt ist, dass Hollywood-Filme immer gleiche Muster haben:
Durchtrainierter Held, der zwar auf der richtigen Seite kämpft, aber moralisch nicht ganz einwandfrei ist, aber durch seinen Heldentod die Menschheit rettet- Check
Bösewicht mit bösen Absichten und fiesem Charakter, was er mit Vergewaltigungsandrohungen so richtig deutlich macht, der Marionette eines noch durchtriebeneren Bösewichtes ist und sich dann aber gegen diesen wendet- Check
Schöne Frau, vom Held begehrt, die ihn medizinisch versorgt, dann entführt wird und damit die Durchtriebenheit des Bösewichts deutlich macht, sonst keine Aufgabe- Check
Interessante Weltgestaltung als Hintergrundgeschichte, die aber leider nicht sehr tiefgründig ist- Check
Diverse sympathische oder unsympathische Nebenfiguren, durch deren Tod Emotionen bei den Protagonisten (und Zuschauern) ausgelöst werden- Check
Mindestens einer, der erst zweifelhaft rüberkommt und dann aber dem Held bei der Verwirklichung der Heldentat entscheidend hilft- Check
Da ich momentan mein Umfeld immer kritischer betrachte und mir dadurch das Ausmaß des uns umgebenden Sexismus und auch Rassismus immer mehr auffällt, kann ich mich auch bei einem entspannten Kinoabend nicht ganz davon frei machen. Auf dem Heimweg stellten wir folgende Klischees fest:
Alle Hauptfiguren sind weiß.
Die Frau auf Heldenseite ist schmückendes Beiwerk, für die medizinische Versorgung zuständig und trägt die ganze Zeit ihr Kind durch die Gegend. Sie ist guten Charakters und kämpft einzig und allein für das Überleben ihrer Tochter. Durch ihre Entführung und fiese Anmache durch den Schurken soll dessen schlechter Charakter zur Schau gestellt und dem Helden eine Reaktion entlockt werden. Sie wird als Eigentum des Helden dargestellt, das es zu beschützen gilt.
Der Held ist natürlich ein weißer Mann, nicht ganz unzweifelhaft, aber am Ende tut er das Richtige. Der allseits bekannte amerikanische Held, der für das Gute sogar sein Leben opfert.
Nebenfiguren dürfen auch mal nicht-weiß sein, aber sterben sowieso meistens. Der Präsident darf jetzt auch mal nicht-weiß sein, aber nur, wenn er eine Nebenrolle spielt.
Die Reichen sind böse, alle, immer. Ihr Ziel ist die Unterdrückung aller, die nicht reich sind. Außerdem haben sie oft eine Zwangsstörung und einen Hang zu steriler Einrichtung.
Ja, und dann gibt es noch Jodie Foster, die die Schurkenchefin auf Seite der Reichen spielt. Hier kann ich nicht meckern. Abgesehen vom Hang zu Etui-Kostümen und hohen Schuhen ist mir an ihr nichts aufgefallen, worüber ich meckern kann. Vielleicht höchstens, dass Frauen auf Schurkenseite oft kurze blondierte Haare haben und ein wenig maskulin wirken, da eine Frau ja nur Chef werden kann, wenn sie nicht zu weiblich wirkt. Aber wenigstens ist sie die Strippenzieherin, die einzig nach ihren Motiven handelt und die anderen Bösen rumkommandiert. Man könnte hier höchstens argumentieren, dass wieder die Frau als das Böse betrachtet wird, von wegen Eva und Erbsünde und so, aber ganz ehrlich, da ist es mir doch lieber, wenn das Böse weiblich ist, als wenn das Weibliche gar nicht vor kommt.
Mittwoch, 24. April 2013
Tage wie dieser
Normalerweise verläuft so ein Arbeitsalltag ja in geregelten Bahnen. Man steht auf, macht sich fertig, fährt zur Arbeit, bleibt da bis die Zeit um ist und dann fährt man wieder nach Hause, auf dem Weg noch schnell was Einkaufen oder auch mal was unternehmen.
Dann gibt es Tage, die sind irgendwie schräg und bleiben es auch. An denen fühlt man sich, als hätte man Paris gebucht und wacht in New York auf. Alles nicht so schlimm und teilweise sogar besser, aber teilweise auch nicht. Ich fange mal von vorn an.
Heute morgen kam ich nicht wirklich gut aus dem Bett und wenn ich müde bin, habe ich oft keine Lust, mich schön anzuziehen. Dann tuts auch ne löchrige Jeans mit Band-Shirt und Vans. Weil ich dann auch noch dollen Hunger hatte, habe ich mich entschlossen, die Option geschminkt gemütlich etwas früher bei der Arbeit zu sein gegen ein Müslifrühstück, Kaffee und beeilen einzutauschen.
Dann passierte erstmal nix ungewöhnliches, außer dass ich irgendwie unkonzentriert war und zweimal was ziemlich blödes gemacht habe. Dann plötzlich ein lautes Alarmgeräusch und eine unverständliche Ansage durch sämtliche Lautsprecher. Was war das? Mein erster Gedanke war Feuerübung. Schön, dass wir Neulinge über Feuerschutzmaßnahmen gar nicht informiert waren, aber in solchen Situationen schwimmt man eh einfach im Strom. Ich fand es ziemlich beeindruckend, weil man endlich mal sehen konnte, wie viele Leute in unserem Bürogebäude so arbeiten. Zack! standen plötzlich mehrere Hundert Menschen auf der Straße und wussten nicht wohin mit sich. Im Grunde sah es so aus, als hätte man ein Open Air Konzert mitten in die Stadt gekippt. (Ich hab auch Fotos gemacht, aber die darf ich leider nicht zeigen, da bei uns alles Top Secret ist.) Da es auch Sirenen gab, kam der Gedanke auf, dass es vielleicht doch keine Übung war. Später stellte sich heraus, dass es im Erdgeschoss einen Wasserschaden gab, der wasserfallartig vor sich hin sprudelte, das komplette Atrium unter Wasser setzte und mehrere Arbeiter stundenlang in Schach hielt. Die Toiletten waren dann bis ich vorhin gegangen bin noch nicht benutzbar. Wir durften aber trotzdem wieder an unsere Schreibtische.
Dann wurde uns ein Meeting für 15 Uhr angesagt. Normalerweise hätte ich um 14 Uhr Schluss, aber ich hatte die Möglichkeit heute mal Überstunden zu machen. Ich war ja schon neugierig. Zu Recht, denn es wurden uns interessante Veränderungen für die Sommermonate mitgeteilt. Alles wird anders, besser. Ich freue mich drauf. Spannend.
Nach dem Meeting durfte ich dann gehen. Ich war auch schon wieder ganz schön knülle. Beim Umsteigen in meine S-Bahn teilte mir eine Lautsprecheransage mit, dass leider ein liegengebliebener Zug meine Lienie verstopft und ich doch bitte erstmal ganz woanders hin fahren soll, damit ich in eine Straßenbahn steigen kann, die mich dann wieder dahin bringt ab wo die S-Bahn dann wieder fährt. Warum zum Henker habe ich mich eigentlich daran gehalten? Die erste S-Bahn war genauso sauvoll wie die Tram danach und als ich dann endlich mit Kreislauf in Kniehöhe an besagtem S-Bahnhof ankam, durfte ich in eben genau die sauvolle Bahn umsteigen, in der ich schon vorher mal einen Sitzplatz gehabt hatte.
Nach der ganzen Chose werde ich mich jetzt ein zweites Mal unter die Dusche stellen, was Schönes für den Me Made Mittwoch anziehen und den Tag rebooten.
Dann gibt es Tage, die sind irgendwie schräg und bleiben es auch. An denen fühlt man sich, als hätte man Paris gebucht und wacht in New York auf. Alles nicht so schlimm und teilweise sogar besser, aber teilweise auch nicht. Ich fange mal von vorn an.
Heute morgen kam ich nicht wirklich gut aus dem Bett und wenn ich müde bin, habe ich oft keine Lust, mich schön anzuziehen. Dann tuts auch ne löchrige Jeans mit Band-Shirt und Vans. Weil ich dann auch noch dollen Hunger hatte, habe ich mich entschlossen, die Option geschminkt gemütlich etwas früher bei der Arbeit zu sein gegen ein Müslifrühstück, Kaffee und beeilen einzutauschen.
Dann passierte erstmal nix ungewöhnliches, außer dass ich irgendwie unkonzentriert war und zweimal was ziemlich blödes gemacht habe. Dann plötzlich ein lautes Alarmgeräusch und eine unverständliche Ansage durch sämtliche Lautsprecher. Was war das? Mein erster Gedanke war Feuerübung. Schön, dass wir Neulinge über Feuerschutzmaßnahmen gar nicht informiert waren, aber in solchen Situationen schwimmt man eh einfach im Strom. Ich fand es ziemlich beeindruckend, weil man endlich mal sehen konnte, wie viele Leute in unserem Bürogebäude so arbeiten. Zack! standen plötzlich mehrere Hundert Menschen auf der Straße und wussten nicht wohin mit sich. Im Grunde sah es so aus, als hätte man ein Open Air Konzert mitten in die Stadt gekippt. (Ich hab auch Fotos gemacht, aber die darf ich leider nicht zeigen, da bei uns alles Top Secret ist.) Da es auch Sirenen gab, kam der Gedanke auf, dass es vielleicht doch keine Übung war. Später stellte sich heraus, dass es im Erdgeschoss einen Wasserschaden gab, der wasserfallartig vor sich hin sprudelte, das komplette Atrium unter Wasser setzte und mehrere Arbeiter stundenlang in Schach hielt. Die Toiletten waren dann bis ich vorhin gegangen bin noch nicht benutzbar. Wir durften aber trotzdem wieder an unsere Schreibtische.
Dann wurde uns ein Meeting für 15 Uhr angesagt. Normalerweise hätte ich um 14 Uhr Schluss, aber ich hatte die Möglichkeit heute mal Überstunden zu machen. Ich war ja schon neugierig. Zu Recht, denn es wurden uns interessante Veränderungen für die Sommermonate mitgeteilt. Alles wird anders, besser. Ich freue mich drauf. Spannend.
Nach dem Meeting durfte ich dann gehen. Ich war auch schon wieder ganz schön knülle. Beim Umsteigen in meine S-Bahn teilte mir eine Lautsprecheransage mit, dass leider ein liegengebliebener Zug meine Lienie verstopft und ich doch bitte erstmal ganz woanders hin fahren soll, damit ich in eine Straßenbahn steigen kann, die mich dann wieder dahin bringt ab wo die S-Bahn dann wieder fährt. Warum zum Henker habe ich mich eigentlich daran gehalten? Die erste S-Bahn war genauso sauvoll wie die Tram danach und als ich dann endlich mit Kreislauf in Kniehöhe an besagtem S-Bahnhof ankam, durfte ich in eben genau die sauvolle Bahn umsteigen, in der ich schon vorher mal einen Sitzplatz gehabt hatte.
Nach der ganzen Chose werde ich mich jetzt ein zweites Mal unter die Dusche stellen, was Schönes für den Me Made Mittwoch anziehen und den Tag rebooten.
Dienstag, 5. März 2013
Arbeitslos und Spaß dabei
Seit 1.3.13 bin ich offiziell arbeitslos. Nicht lange hoffentlich. Darf ich sagen, daß ich die Zeit gerade total genieße ohne als Sozialschmarotzer zu gelten? Immerhin habe ich bisher immer nur eingezahlt. Plötzlich habe ich total viel Energie, Dinge zu machen, die ich schon lange mal machen wollte. Dabei sind es erst ein paar Tage. Falls dieser Zustand einen ganzen Monat andauern sollte, schaffe ich es vielleicht sogar, den Papierkram zu sortieren und meine Steuererklärung zu machen.
Und ihr so?
| Vorher- Nachher |
| Genäht habe ich auch. |
| Mit Papakind Justus und Liebstem vorm Fernseher rumgehangen. Muß ja auch sein. |
| Dem Nähkontor einen Besuch abgestattet und wunderschönste Elefantenknöpfe weggekauft. |
| Eine neue Nähecke eingerichtet, damit ich endlich mal den Esstisch im Wintergarten aufgeräumt lassen kann. |
| Vorsicht Nähbloggerzone! Achten Sie auch lose Fäden und rumliegende Stromkabel! |
Sonntag, 27. Januar 2013
Urlaubs Impressionen
Mein Freund und ich machen seit ein paar Jahren im Januar unseren Urlaub bei meinen Eltern im Sauerland. Dieses Jahr durfte auch noch ein Freund mitfahren. Dort in der Wintersport Arena kann man wunderbar snowboarden, wenn man keine allzu hohen Ansprüche an das Skigebiet stellt. Die Pisten sind größtenteils eher flach und kurz und übervölkert von Holländern. Aber zumindest müssen wir weder Kost noch Logis bezahlen und der Skipass kostet die Hälfte von dem Zillertaler SuperSkiPass. Wochentags sind die Pisten auch noch recht leer. Am Wochenende hingegen lohnt es sich dort überhaupt nicht, da man dann 2 Minuten fährt und 45 Minuten am Lift ansteht. Bislang hatten wir auch jedes Jahr Glück mit dem Wetter. Dieses Jahr hat es glücklicherweise auch noch rechtzeitig geschneit, nur hatten wir leider keinen Sonnentag, weswegen ich auch kein einiges Foto selbst gemacht habe. Aber wofür hat man Freunde? :-)
Auf dem Rückweg haben wir noch meine Freundin und ihre Familie besucht. Ist ihr Kleener nicht goldig? Der Süße ist das entspannteste Baby, das ich kenne.
Meine gute alte Ovi ist nach ihrer Operation mit anschließender Reha auch wieder gut daheim angekommen und freut sich schon, sich endlich wieder nützlich machen zu dürfen.
Enspannte, muskelverkaterte und blau gefleckte Grüße!
Lotti
Dienstag, 11. Dezember 2012
Schlaburtstaaaaag!
Ich freue mich ganz doll über mein erstes Geschenk!
Erst gehen wir zum Cirque du Soleil, oder umgekehrt.
Ehrlich gesagt weiß ich grad gar nicht genau, über welchen Geschenkteil ich mich mehr freue ;-)
Jippih!
34 ist aber irgendwie komisch.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Erste Schritte
Jetzt bin ich seit einer Woche hier und es hat sich noch nichts getan. Ich hätte ja gern heut schon beim MMM mitgemacht, aber es scheitert an Fotos. Momentan habe ich nur Fotos von meinen beiden Katzen oder von meinem Freund, der davon weniger begeistert ist als ich. Ich muß ihn mal überreden, welche von mir zu machen. Wenn ich nicht gerade unsichtbar in Jeans sein möchte, habe ich eigentlich fast immer ein selbstgemachtes Kleidungsstück an.
Ein Foto möchte ich euch nicht vorenthalten, denn es zeigt eine schöne Seite der letzten Herbsttage, einen Ausblick aus unserem Schlafzimmerfenster.

Ein Foto möchte ich euch nicht vorenthalten, denn es zeigt eine schöne Seite der letzten Herbsttage, einen Ausblick aus unserem Schlafzimmerfenster.
Hach! Ist das nicht schön? Der grüne Ausblick ist einer der Gründe, warum wir es gewagt haben aus Neukölln Mitte hier raus in die Köpenicker Provinz zu ziehen. Ein anderer ist er hier:
Darf ich vorstellen: Justus Katzkowski. Seines Zeichens coolster Kater mindestens von Berlin. Er darf jetzt raus und findet es großartig. Jedesmal wenn er wieder zurück ist, erwartet er ein Empfangskommittee, was er auch meistens erhält.
Ich habe mich diese Woche ein wenig mit gender studies beschäftigt und möchte euch einen Artikel, der mich zu Tränen gerührt hat, nicht vorenthalten. Sooo toll!
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