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Mittwoch, 11. März 2015

MMM #43 im Nähkränzchen-Kleid und Bielefeld-Mantel

Guten Morgen!

Hach, was war das Aufblitzen der Sonne doch schön. Da kriegt eine doch direkt jute Laune, wa?

Heute zeige ich euch endlich mein AnNÄHerungs-Projekt. Der Mantel ist seit kurz nach Bielefeld im Dauereinsatz.

Aber erst gibt es noch ein paar (unterirdisch schlechte) Bilder vom Drunter, ein Kleid, dass ich irgendwann einmal beim Nähkränzchen angefangen habe, dann nicht 100% überzeugt war und es fast fertig eine Weile in der UFO-Kiste verbracht hat. Eigentlich musste ich nur den Saum neu machen und den Reißer neu einnähen. Zum Glück habe ich jemanden, der mir ohne zu murren den Saum abpüstert und ein Reißer ist ja auch schnell genäht. Tadaa!




Die Passformmängel, die ich sehe, sieht mein Freund nicht und findet es hübsch. Und das obwohl er mich viel lieber in Hosen sieht. (Was mir manchmal sehr leid tut.)


Hier versuche ich zu demonstrieren, dass  es möglich ist, Nahttaschen mit einem Nahtverdeckten Reißverschluss zu verbinden.



Jetzt habe ich also ein neues Bettwäsche-Frühlingskleid. Da wird das bestimmt auch was mit mehr Sonne. Demnächst.

Schnitt: McCalls M6503
Stoff: alte Bettwäsche meiner Eltern


Aber erst mal wird es draußen im Wind und Schatten so getragen.


Das schöne grüne Futter aus Verl (Marc Aurel Outlet) kann man leider nur erahnen. (Weißabgleich, wer braucht schon Weißabgleich?)





Schnitt: aus Burda 09/72
Stoff: Wolle mit diagonalen "Rillen" vom Ufer

Weitere selbstgenähte Klamotten gibt es, wie jeden Mittwoch, auf dem MMM-Blog zu bestaunen.

Mittwoch, 25. Februar 2015

MMM #42

Hallo ihr Lieben,
ich habe mich ja lange nicht blicken lassen, aber heute habe ich Fotos für euch.



Ist alles nicht neu, aber neu kombiniert.


Die Bluse habe ich hier schon mal gezeigt und den Rock hier


Die Strickjacke ist alt und gekauft. 


Ich wünsche euch einen schönen Tag. Geht euch doch auch die anderen tollen selbstgemachten Klamotten beim MMM anschauen.

Liebste Grüße
Lotti

Mittwoch, 22. Oktober 2014

MMM #41 mit MSBDS Strickjacke

Einige haben vielleicht mitbekommen, dass Chrissy auf ihrem Blog einen lockeren Strickjacken Knit Along gehostet hat. Da ich eh gerade zwei Strickjacken auf den Nadeln hatte, habe ich mich gern angeschlossen. Fertig geworden ist dann aber nur die gelbe Jacke. Die graue habe ich erstmal an die Seite gelegt und eine braune angefangen. Haha.


Heute zum MMM zeige ich ein Kleid, dass schon vor dem Sommer fertig war. Ich habe es nie gezeigt und auch nicht groß getragen, weil ich irgendwie nicht so zufrieden war. Gestern habe ich es aus dem Schrank genommen, da es so schön zum Jäckchen passt und siehe da, es gefällt mir eigentlich gar nicht so schlecht. Der Schnitt ist Butterrick 5951, aber ich habe ihn ein wenig umgewandelt, nach diesem Vorbild.



Bei der Rückenansicht fällt mir auf, dass ich die Jacke wohl noch ein bisschen ändern muss. Der hintere Ausschnitt ist zu weit, weshalb er sich einrollt.Unschön.



Das Kleid ohne Strickjacke musste ich drinnen fotografieren, da ich sonst gefroren hätte.



Heute ist das Wetter schon deutlich herbstlicher. Der Himmel ist hellgrau und beißt in den Augen und im Wetterbericht haben sie für die nächsten Tage Minusgrade angesagt, zumindest für nachts. Deshalb kann man heute bei den anderen Mädels beim MMM schon Jacken und Mäntel bewundern. Seht selbst.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

MMM #40 Herbstlich gewandet.

Pünktlich zum Herbsteinbruch zeige ich euch heute meine neue Herbstgarderobe an mir. Ich hatte letzte Woche schon beide Teile vorgestellt. Guckst du hier.


Eigentlich wollte ich euch dieses neue Outfit letzte Woche schon an mir präsentieren und ich war auch tatsächlich genau so gekleidet letzte Woche Mittwoch im Kino (Guardians of the Galaxy). Wir sind dann aber weder dazu gekommen, Fotos zu machen, noch habe ich es geschafft, einen Blogpost zu verfassen. Deshalb hatte ich Rock und bluse dann erstmal auf der Püppi gezeigt. Heute also nochmal mit Schuhen und Tasche (und Strickjacke, auch schon 100mal gezeigt).


Die Fotos sind von Samstag. Wir waren bei dem schönen Wetter auf einem 60. Geburtstag inklusive Kremserfahrt und Mettigel.




Jetzt bin ich gespannt auf die anderen herbstlichen Outfits auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Mittwoch, 24. September 2014

MMM#39 nach der Sommerpause


Erster MMM für mich nach der Sommerpause und, zack, gemogelt. Die Fotos sind nämlich von letzter Woche Mittwoch. Da war so wundervolles Wetter und wir haben schnell vor der Spätschicht noch ein paar Fotos geknipst.


Auf den Rock bin ich ein bisschen stolz, da ich ihn nach einem Foto selbst entworfen habe. Es handelt sich um das Probemodell. Die Betavariante mit leichten Veränderungen nähe ich gerade aus Cord. Da freue ich mich besonders drauf.


Das Shirt ist second hand und war wohl mal vom Schweden.


Und jetzt ab zur Arbeit für mich und ab zum MMM-Blog für euch. Husch.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Heimaturlaub - Ich packe meinen Koffer und sonstige Urlaubsvorbereitungen (MMM #40)

Ich hatte den Post schon in petto und weil es so schön zum Thema passt, veröffentliche ich ihn heute zum MMM. Heute zeigt Catherine nämliche, wie sie ihren Koffer für Süditalien packt.

Geboren und aufgewachsen bin ich, wie einige schon wissen, nicht in Berlin und auch nicht in Bielefeld, sondern im schönen alten Sauerland. Üblicherweise bin ich nur im Winter dort, einmal zum Familienweihnachten und einmal zum Winterurlaub für Arme. Die Skigebiete im Sauerland sind in Restdeutschland weitgehend unbekannt, manche kennen vielleicht den Sauerlandstern als beliebtes Ziel von Kegeltouren oder Junggesellenabschieden. Willingen ist quasi die Reeperbahn für Arme und das Hotel eine ganz fürchterliche Bumsbude, aber in den Niederlanden ist das Sauerland für seine Skigebiete wahrscheinlich weitaus bekannter. Alle Skiverleihe sind z.B. auf Niederländisch ausgezeichnet.

Im Sommer bin ich so gut wie nie dort. Da ich eine Aversion gegen die Dorfbewohner habe, würde ich trotz der landschaftlichen Schönheit nie wieder freiwillig dort hinziehen und komme nur her, wenn etwas ist. Geburtstage, Beerdigungen oder so etwas. Diesmal bin ich gefahren, um meinen Eltern beim Entrümpeln zu helfen. Gleich 14 Tage habe ich geplant.

Für euch habe ich mein Gepäck fotografiert. Bis auf die meiste Unterwäsche und Strümpfe habe ich fast alles selbst gemacht. Nur das 70er Jahre Kleid (oben) wurde damals von meiner Omi gekauft. Ich habe nur den Reißverschluss erneuert und hatte somit wenigstens die Finger dran.

Vier Kleider, ein Unterkleid, ein Rock, zwei Strickjacken, ein kurzärmeliger Pulli, zwei Blusen und ein Bikini.


Hier Bilder von den meisten Me Made Sachen in angezogen:









Meinen Nähplatz habe ich noch aufgeräumt, damit mein Freund es schön hat, wenn ich nicht da bin. Darüber hat er sich sehr gefreut.


Große Strickpläne für die Zeit. Schaffe ich. Bestimmt.


Am Donnerstag Nachmittag u, 15 Uhr bin ich losgefahren. Am Nikolassee habe ich eine Mitfahrerin eingesammelt. Auf der A100 gab es dann das erste Mal Stau. Von Köpenick bis Potsdam habe ich 2,5 Stunden gebraucht. Auf der A 10 gab es erneut stockenden Verkehr, aber das war noch recht harmlos. Kurz vor Hannover bei Lehrte gab es dann erneut Stau, dann aber richtig. Drei Stunden haben wir auf der A2 geparkt, ohne auch nur einen Meter vorwärts zu kommen. Wer hätte gedacht, dass ich trotz selber fahren auf der Fahrt zum Stricken komme?

Jedenfalls war ich froh, dass ich zusätzlich zu den laufenden Strickprojekten noch die graue Cotton Merino und mein Nadelsortiment mitgenommen habe, denn ich habe meine mehr als nette Mitfahrerin spontan gefragt, ob sie Lust hat Stricken zu lernen. Letztlich war sie dann so infiziert, dass sie gar nicht mehr aufhören wollte und wir fanden es fast schade, als es im Dunkeln endlich weiter ging.

Ab Hannover ging es dann zum Glück zügig voran. So habe ich für 500km 10,5 Stunden gebraucht. Das übertrifft die Himmelfahrt an vorletztem Weihnachten, als es so schlimm geschneit und gefroren hatte, um nochmal locker drei Stunden.

Ich war soo froh, dass meine Mitfahrerin so toll war. So waren wir beide wenig genervt und hatten sogar fast ein bisschen Spaß.

Hiermit sende ich euch ausgeschlafene und entspannte Grüße aus dem Sauerland!

Mittwoch, 2. Juli 2014

Das perfekte unperfekte Unterkleid (MMM #39)

Ich habe es endlich getan und mir das dringend benötigte Unterkleid genäht.

Neulich war ich mit Allures und Coutures Cat auf dem Markt und hatte somit die perfekte Unterkleidstoffberatung. Wir haben beide bei dem schönen cremeweißen Lycra-Jersey mit den kleinen Tupfen zugeschlagen. Der Stoff ist ganz dünn, ultra dehnbar und fühlt sich auf der Haut angenehm kühl an. Zudem ist er super flutschig. Ein Stoff mit vielen Superlativen also.


Der Nachteil ist, so toll sich der Stoff anfühlt, so scheiße lässt er sich nähen. Ich fühlte mich an die Anfänge meiner Nähkarriere erinnert, wo ich oft geflucht habe und die Nähmaschine am liebsten aus dem Fenster geschmissen hätte. Mittlerweile passiert mir das eigentlich nicht mehr, weil ich soviel dazu gelernt habe, aber dieser Stoff war nahezu unnähbar. Ich habe es mehr schlecht als recht geschafft, ein Kleid rein zu zimmern, aber jetzt bin ich froh, dass ich nicht aufgegeben habe.


Der Plan war, Gilda aus der Ottobre zu nähen, weil mir Cats Version ziemlich gut gefiel und ich die Ausgabe eh da hatte. Ich verkleinerte nach der Anleitung die Schnitteile für die Cups. Allerdings wollte ich keine Spitze auf das untere Vorderteil nähen, weshalb das Teil dann viel zu dehnbar sein würde. Ich stellte fest, dass das eigentlich nicht klappen kann, weil durch die Verkleinerung der Cups die Kräusel komplett weg fielen. Und da sich der Stoff geweigert hat, gescheit vernäht zu werden, habe ich umdisponiert und einfach eine zur Mitte hin höher gezogene Variante des oberen Rückenteils zugeschnitten. Mal ganz ehrlich, wozu brauche ich eigentlich Cups? Eben.


Zu den stofflichen Herausforderungen: Zuerst riss mir ständig der Faden, bis ich auf Gütermann Garn umgestiegen bin. Hochwertiges Equipment macht also doch Sinn ;-). Zusätzlich hat meine Maschine den dünnen Stoff gefressen. Dies ließe sich eventuell durch Unterlegen von Stickvlies verhindern. Ich habe mal spaßeshalber Küchenrolle untergelegt, aber das ergibt eine doofe Fusselei beim Abreißen. Vollständig ließ sich die Sauerei nur schwer entfernen (vielleicht beim Waschen?), aber ehrlich, ich kann auch nicht unter alle Nähte Küchenrolle legen. Das Rockteil besteht immerhin aus 6 Bahnen. Tja, und meine Overlock näht momentan total unsauber. Irgendwie lassen sich die Fadenspannungen nicht gescheit einstellen. Ich vermute, es liegt am Oberfaden. Er wird mal zu eng und mal zu schlaff. Vom Gefühl würde ich sagen, die Feder ist verrostet. Ich weiß aber nicht, wie ich das öffnen kann, um mal zu schauen und ich kann ja schlecht die Fadenspannungen ölen. Es könnte auch am Garn liegen, aber das konnte ich jetzt nicht weiter testen.


Ihr seht, ich habe ganz schön gekämpft. Die Abschlussspitze habe ich vorsichtig mit der Spitze nach unten von links angenäht, damit der Stoff nicht gefressen wird, was lange gedauert hat, jetzt aber dafür schön sauber aussieht. Die Nähte sind alle nicht schön geworden, aber letzlich sieht das ja eh keiner so genau.


Dafür trägt sich das Kleid hinreißend. Es hat genau die Eigenschaften, die ein Unterkleid haben muss. Es passt sich dem Körper an, ist glitschig und fällt toll schwer. Dem Härtetest mit an der Hüfte baumelnder Umhängetasche und Strumpfhose war es bisher nicht ausgesetzt. Aber ich glaube fest, dass es diese Herausforderung mit Bravour besteht. Wir werden sehen.


Schnitt: Gilda aus Ottobre 2/2012
Änderungen: Großzügig am Schnitt um 15cm verlängert. Aufgrund des dehnbaren und schwer fallenden Stoffes am Ende wieder um 11 cm gekürzt, da er sich krass lang zieht. Vorderes Oberteil in Hemdchenform ausgeschnitten. Gummi auf die Taillennaht genäht. Träger bestehen nur aus Wäschegummi und sind nicht verstellbar. Spitze weggelassen.
Stoff: Lycra vom Maybachufer
Würde ich es erneut nähen?: Hmm, eigentlich finde ich den Schnitt mit den Cups halt schon schön. Vielleicht mache ich das auch nochmal original nach, mit Spitze und Gekräusel.

Draußen trage ich es natürlich mit was drüber. Heute habe ich einen meiner aktuellen Lieblingsröcke an. Der Rock ist ohne Schnitt genäht. Weil ich keinen passenden Reißverschluss da hatte, habe ich eine Knopfleiste genäht. Das finde ich irgendwie sehr reizvoll, würde sie aber nächstes Mal an die Seite nähen, da das Knöpfen dann erleichtert wird.








Damit gebe ich zurück zu Wiebke und ihrem wundervollen Blumenkleid.